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Ferienfreizeiten: Finanzielle Unterstützung für Kinder und Jugendliche während der Pandemie wichtiger denn je

Wie auch in den vergangenen Jahren unterstützt die Bezirksversammlung Hamburg Nord die Kinder- und Jugendarbeit mit 25.000 Euro. Auf Antrag von GRÜN-Rot stellte sie das Geld für die Durchführung von Ferienfreizeiten zur Verfügung. Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen an Zeltlagern oder anderen Reisen teilnehmen können.

Im vergangenen Jahr konnten die meisten Ferienfreizeiten aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht stattfinden. Deshalb ist es umso wichtiger, dass entsprechende Projekte in diesem Jahr nicht an der Finanzierung scheitern. Denn gerade Kinder und Jugendliche aus finanziell schwächeren Familien haben unter den Corona-Schutzmaßnahmen besonders zu leiden. 

Philipp Noß (SPD), Sprecher im Jugendhilfeausschuss: „Auf gemeinsamen Ferienfreizeiten machen Kinder und Jugendliche essenzielle Erfahrungen, die ihnen die Schule nicht bieten kann. Darum wollen wir allen Kindern im Bezirk unabhängig vom familiären Geldbeutel die Möglichkeit bieten, an solchen Freizeiten und Ausflügen in den Ferien teilzunehmen.“

Michael Schilf (GRÜNE), Sprecher im Jugendhilfeausschuss: „Die Kontaktbeschränkungen haben den Alltag von Kindern und Jugendlichen stark verändert. Die Zahl der psychischen Auffälligkeiten ist enorm angestiegen. Wenn wir durch die finanzielle Unterstützung einkommensschwachen Familien ermöglichen, ihre Kinder in die Ferien zu schicken, können wir vielleicht etwas Unbeschwertheit in ihren Alltag zurückbringen. Denn gemeinsames Spielen und der Austausch mit Gleichaltrigen ist in den vergangenen Monaten viel zu kurz gekommen.“

Anbieter*innen von Ferienfreizeiten können ab sofort beim Jugendhilfeausschuss eine Zuwendung beantragen.

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