Dieses Mal tagte die SPD-Bezirksfraktion Hamburg-Nord bei der diakonischen Stiftung Anscharhöhe. In den Gesprächen vor Ort standen insbesondere die breit aufgestellte Senior:innen und Inklusionsarbeit im Mittelpunkt. Außerdem ging es um Möglichkeiten, durch Spenden und Förderungen mehr zu leisten, als die sozialrechtlichen Ansprüche erlauben.
Bei dem Termin konnten sich die Fraktionsmitglieder auch einen Eindruck vom Gelände mit mehreren Gebäuden und der Parkanlage in Eppendorf verschaffen. Der Vorstand der Stiftung Anscharhöhe Eppendorf, Tobias Nowoczyn, berichtete der Fraktion von aktuellen Projekten, den Entwicklungen in den Bereichen Wohnen, Pflege und Teilhabe sowie den Herausforderungen, vor denen die Stiftung im laufenden Jahr steht. Dazu zählten zum Beispiel die Suche nach genügend fachlich und menschlich geeignetem Personal, um die vielfältigen Leistungen mit hohem Qualitätsanspruch zu erfüllen, oder die Berücksichtigung der vielfältigen gesetzlichen Regulierungen in den verschiedenen Arbeitsbereichen. Auch die Pflege und Instandhaltung des schönen Parks bringt große Herausforderungen. Vertieft gingen beide Seiten darauf ein, wie die Stiftung weiterhin für Menschen im Stadtteil da sein kann, die hilfebedürftig, finanzschwächer oder einsam sind.
Nach dem Austausch mit der Stiftung bereitete sich die Fraktion auf die anstehende Bezirksversammlung vor. Auf der Tagesordnung für Donnerstag stehen drei eigene Anträge der Koalitionsfraktionen: Die Finanzierung eines Hundezauns am Friedrichsberger Park, das Prüfen von Möglichkeiten zur Entsorgung von illegal an Gewässerrändern abgestellter Wasserfahrzeuge sowie das Prüfen der Einführung eines „Feierabendparkens“ in Hamburg-Nord.
Tina Winter (SPD), Fraktionsvorsitzende:
„Ich bedanke mich herzlich bei Herrn Nowoczyn für den angeregten Austausch. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie vielfältig das Angebot der Stiftung Anscharhöhe vor allem im Bereich der Senior:innen- und Inklusionsarbeit ist. Schön ist es auch zu wissen, dass es in Eppendorf diese Anlage gibt, die immer wieder durch ihr charmantes Ambiente besticht.“
Tobias Nowoczyn, Vorstand der Stiftung Anscharhöhe Eppendorf:
„Die Anscharhöhe ist ein offener und vielfältiger Ort. Wir freuen uns deshalb über interessierten Besuch wie den der SPD-Fraktion bei uns. Wir fanden bei den Politiker:innen Verständnis für unsere Themen und freuen uns, dass die ehrenamtlichen Komunalpolitiker:innen sich ebenso wie die Stiftung Anscharhöhe für einen lebenswerten Bezirk für alle engagiere.“
Hintergrund:
Mit der „Fraktion vor Ort“ möchte die SPD-Bezirksfraktion den direkten Kontakt der Politik zu den Bürger*innen stärken. Die reguläre Fraktionssitzung findet bei diesem Format deswegen bei Vereinen, Verbänden, Initiativen und lokalen Einrichtungen statt und wird dort um eine eventuelle Besichtigung und den Austausch mit der jeweiligen Organisation über aktuelle Entwicklungen und Anliegen erweitert.
Die Stiftung Anscharhöhe ist eine diakonische Einrichtung in Hamburg-Eppendorf, die vielfältige Wohn-, Pflege- und Unterstützungsangebote für Menschen mit und ohne Assistenzbedarf vereint. Auf dem parkähnlichen Gelände finden sich barrierefreies Wohnen, ambulante und stationäre Pflege, Angebote der Eingliederungshilfe sowie Räume für Begegnung, Kultur und Gemeinwesenarbeit. Ziel der Stiftung ist es, Teilhabe, Selbstbestimmung und ein lebendiges Miteinander im Quartier zu fördern.
- Foto: Die SPD-Fraktion und der Vorstand der Stiftung Anscharhöhe Tobias Nowoczyn während der Fraktion vor Ort.
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