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Hamburg-Nord stärkt Stadtteilarbeit in der Jarrestadt

Der Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport der Bezirksversammlung Hamburg-Nord hat am Dienstag mit breiter Mehrheit beschlossen, eine Koordinationsstelle für Jarrestadt-Leben e.V. zu fördern. Damit soll die wertvolle Stadtteilarbeit des Vereins gestärkt und sichtbarer gemacht werden. Dem Antrag des Vereins stimmten GRÜNE, SPD, CDU, FDP, Linke und Volt zu.

Die beschlossene Förderung erfolgt auf ein Jahr begrenzt aus Restmitteln des Bereiches Institutionelle Förderung Stadtteilkultur und ermöglicht eine Teilzeitstelle auf Basis von 15 Wochenstunden, die nach TVLD 9 Stufe 2 entlohnt werden soll. Damit soll die Koordinationsstelle nun die Arbeit der Ehrenamtlichen und des Vorstands verstärken.

Lena Otto (SPD), Stellvertretende Fraktionsvorsitzende:

„Der Verein ‚Jarrestadt Leben‘ bietet eine Anlaufstelle für Jung und Alt in diesem geschichtsträchtigen und liebevollen Quartier in Winterhude. Um sich für die Zukunft zu wappnen, Öffentlichkeitsarbeit zu erweitern, digital erreichbarer zu sein und die ehrenamtlich aktiven Menschen und Initiativen zu vernetzen, benötigt der Verein Unterstützung in Form einer Koordinationsstelle. Es freut mich, dass wir das mit einer breiten Mehrheit im Ausschuss ermöglichen konnten.“

Jobst-Michael Sparr, Vorstandsmitglied Jarrestadt-Leben e.V.:

Wir freuen uns sehr, dass jetzt das kulturelle Angebot im Stadtteil verstätigt und ausgebaut werden kann.“ 

Hintergrund:

Im Verein Jarrestadt-Leben e.V. engagieren sich größtenteils Bewohner*innen der Jarrestadt für eine Verbesserung der Lebensqualität und das Miteinander im Quartier. Unter anderem organisiert der Verein regelmäßig Kultur- und anderweitige stadtteilbezogene Veranstaltungen. Mit dem Jarrestadt-Archiv als Geschichtswerkstatt dokumentiert der Verein zudem die Bau- und Sozialgeschichte des Quartiers.

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