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Haus der Jugend Eberhofstieg in Langenhorn – Erster Schritt in Richtung Sanierung 

Der Mehrzweckraum im Haus der Jugend Eberhofstieg in Langenhorn ist seit längerem wegen schwerer Bauwerkschäden nicht mehr nutzbar, ein Neubau ist unumgänglich. Für die Kinder und Jugendlichen in Langenhorn ist es aber wichtig, dass sie wieder sämtliche Freizeitangebote nutzen können. Auf Antrag der Fraktionen GRÜNE, SPD, CDU, DIE LINKE und FDP hat die Bezirksversammlung deshalb am 16. September beschlossen, für den ersten Planungsschritt gut 30.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Damit kann nun die erforderliche Grundlagenermittlung zur Planung eines Neubaus beginnen.

Timo Kranz (GRÜNE), Fraktionsvorsitzender: „Mit der geforderten Summe wollen wir die Planungen für den Neubau beschleunigen. Denn es ist wichtig für Langenhorn, dass die offene Kinder- und Jugendarbeit hier am Eberhofstieg möglichst schnell wieder wie gewohnt geleistet werden kann. Der Bedarf daran steigt – seit 2010 hat sich die Zahl der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren um 18 Prozent erhöht.“

Michael Schilf (GRÜNE), Sprecher Jugendhilfeausschuss: „Das Haus der Jugend Eberhofstieg ist nicht nur wegen seiner Freizeitaktivitäten eine wichtige Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche in Langenhorn. Vor allem bei Schwierigkeiten in der Schule, bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder familiären Problemen finden sie hier immer ein offenes Ohr und kompetente Unterstützung. Deshalb ist es so wichtig, dass durch die Errichtung eines Neubaus möglichst schnell wieder ein normaler Betrieb stattfinden kann.“

Martina Schenkewitz (SPD), Sprecherin im Regionalausschuss: „Das Haus der Jugend hat eine lange Historie am Standort Eberhofstieg und ist für das wachsende Langenhorn elementar. Viele Langenhorner*innen kennen die Angebote aus ihrer Kindheit und nutzen das Haus der Jugend jetzt für ihre Kinder. Durch die aufgetretenen baulichen Mängel ist nun mehr als nur eine Sanierung nötig. Ich freue mich, dass wir mit der beschlossenen Grundlagenermittlung einem bedarfsgerechtem Betrieb für Kinder und Jugendliche näher kommen. Dort brauchen wir einfach mehr Platz als derzeit nur das Außengelände.“ 

Philipp Noß (SPD), Sprecher im Jugendhilfeausschuss: „Die plötzliche Schließung eines Teils des Haus der Jugend Eberhofstieg ist ein großer Verlust für die Kinder- und Jugendarbeit in Langenhorn. Da musste schnell gehandelt werden. Das haben wir getan, indem wir Gelder für eine Grundlagenermittlung für notwendige Baumaßnahmen aus bezirklichen Mitteln bereitstellen.“

Hintergrund

Das Haus der Jugend Eberhofstieg ist als Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit eine wichtige Anlaufstelle für junge Menschen im Alter von 11 bis 16 Jahren. Die Einrichtung besteht im Wesentlichen aus zwei Bereichen: dem offenen Bereich mit Tresen und Spielmöglichkeiten und dem Mehrzweckraum, in dem vorwiegend Sport- und Tanzangebote stattfinden. Der Raum kann allerdings seit Juli nicht mehr genutzt werden, weil es in Folge von Austrocknung im Erdreich zu Setzungsschäden kam, die einen Betrieb unmöglich machen. Dieser Gebäudeteil muss abgetragen und durch einen Neubau ersetzt werden. 

Der Abbruch des alten Gebäudes und die Errichtung eines Neubaus we­rden mit insgesamt rund 500.000 Euro kalkuliert. Die Kosten für die Grundlagenermittlung, welche Voraussetzung für eine Neubauplanung sind, liegen laut zuständiger Sprinkenhof GmbH bei rund 30.000 Euro. 

Die Einwohnerzahl des Stadtteils ist im Zeitraum 2010 bis 2020 um 12 % gestiegen, die Anzahl der Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre stieg in derselben Zeit sogar um 18 % (Quelle: Statistikamt Hamburg Nord). Das Angebot an Freizeitaktivitäten für diese Altersgruppe wurde allerdings nicht angepasst. Für die GRÜN-Rote Koalition in Nord ist deshalb eine möglichst schnelle Reaktivierung der gesamten Angebotspalette ein wichtiges Anliegen.

Hier finden Sie den Antrag: HdJ Eberhofstieg

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