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Pop-Up-Radwege in Eppendorf geplant

Wenn auf der Fahrbahn wenig Platz ist, kommt es häufig vor, dass Fahrradfahrer*innen auf den Gehweg ausweichen. Das ist wiederum bei schmalen Wegen für alle, die zu Fuß gehen, ein Problem. In Eppendorf kommt es leider häufiger zu solchen Situationen. Vor allem auf der Grenze zwischen Eppendorf und Hoheluft-Ost, wo die sechsarmige Kreuzung Lehmweg / Eppendorfer Weg / Curschmannstraße / Lenhartzstraße / Eppendorfer Landstraße / Eppendorfer Baum liegt, kommt es zu Platzproblemen für die Verkehrsteilnehmenden. An den Fußgängerampeln schneiden Fahrradwege die Gehwege, was ebenfalls zu Konflikten führt. Doch es gibt eine mögliche Lösung – Pop-Up Fahrradwege! Eine Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn macht die Gehwege zu echten Schutzzonen für Fußgänger*innen. Auch wenn es jetzt bereits Fahrradfahrer*innen gestattet ist, auf der Fahrbahn zu fahren, bieten ihnen die gekennzeichneten Pop-Up Radfahrwege zusätzlich Sicherheit.

Es sollen Pop-Up Fahrradwege an folgenden Straßenabschnitten errichtet werden: Lehmweg zwischen Löwenstraße und Eppendorfer Baum, Eppendorfer Baum zwischen Hegestraße und Eppendorfer Landstraße, Eppendorfer Landstraße zwischen Eppendorfer Baum und Haynstraße, sowie Lenhartzstraße zwischen Eppendorfer Landstraße und Breitenfelder Straße. Dabei ist uns sehr wichtig, dass Kfz-Parkplätze auf diesen Abschnitten weiterhin für Autofahrer*innen erreichbar bleiben. Der gemeinsame Antrag von Grünen und SPD wird am Montag in der digitalen Regionalausschusssitzung behandelt.

Sebastian Haffke, Regionalsprecher, dazu: „So wenig Baustelle wie nötig und soviel Komfort wie möglich für ALLE Verkehrsteilnehmer. Genial für Radfahrer, gut für alle, die zu Fuß gehen und selbst die Autofahrer brauchen sich nicht einschränken. Das Einkaufen wird am Eppendorfer Baum und der Landstraße stressfreier.“

Thomas Domres, Bezirksabgeordneter aus Eppendorf, dazu: „Diese sogenannte „Pop-Up Bikelane“ gibt uns die Chance, Fußgänger und Radfahrer konfliktfrei und sicher auf eigenen Verkehrswegen zu führen.“

Lena Otto, Bezirksabgeordnete und Mitglied im Regionalausschuss, dazu: „Für Fußgänger*innen, genauso wie für Fahrradfahrer*innen  kann es sehr stressig sein, sich einen schmalen Weg teilen zu müssen. Die Pop-up-Radfahrwege können hier für Entspannung auf beiden Seiten sorgen. Darüber hinaus können die zu Fuß Gehenden somit entspannter in den lokalen Geschäften einkaufen gehen.“

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