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Rede von Sebastian Haffke zur Einweihung des Erinnerungswürfel für die verstorbenen Kinder von Zwangsarbeiterinnen

KEIN VERGESSEN

– das ist uns als SPD-Bezirksfraktion ein wichtiges Anliegen!

Heute am Tag der Befreiung, der ein wichtiger Gedenktag im Kampf gegen die Nazi-Diktatur darstellt, hat der Verein Garten der Frauen zur Einweihung ihres Gedenkortes im Ohlsdorfer Friedhof eingeladen.

Auf 255 Bunten Glassteinen stehen jeweils der Name und das Alter eines Kindes von einer Zwangsarbeiterin aus der NS-Zeit, welches gestorben und auf dem Ohlsdorfer Friedhof begraben wurde. Auf weiteren Steinen sind kleine kindgerechte Zeichnungen eingraviert, und ein Stein steht für alle gestorbenen Kinder, die uns nicht bekannt sind.

Frauen aus 16 Nationen wurden in der NS-Zeit aus ihrer Heimat verschleppt und zur Zwangsarbeit für Hamburger Firmen eingesetzt. Diejenigen unter ihnen, die in dieser Zeit in Hamburg Kinder zur Welt brachten, mussten etwa eine Woche nach der Entbindung wieder 10-12 Stunden am Tag schwer arbeiten und litten unter Hunger. Es war ihnen nicht möglich, ihre Säuglinge ausreichend zu versorgen. Die meisten Kinder starben an Vernachlässigung und Unterernährung.

Unser Abgeordneter Sebastian Haffke hat heute die Ehre gehabt, auf der Einweihung eine bewegende Rede zu halten.

Das Projekt wurde mit finanziellen Mittel der Bezirksversammlung unterstützt.

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