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	<title>Verkehrssicherheit &#8211; SPD</title>
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		<title>Gehwegüberfahrten sollen das Überqueren von Straßen für Fußgänger*innen bequemer und sicherer machen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SPDFraktionNord]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jun 2022 19:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anträge]]></category>
		<category><![CDATA[Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen der Mobilitätswende müssen Fußgänger*innen und ihre Sicherheit im Verkehr stärker berücksichtigt werden. Ein gemeinsamer Antrag von GRÜNEN und SPD greift dieses Thema auf. Er wurde im Mai von der Bezirksversammlung Hamburg-Nord beschlossen. Künftig soll das Bezirksamt bei Verkehrsplanungen prüfen, ob Einmündungen in Vorfahrtstraßen als Gehwegüberfahrten realisiert werden können. Thorsten Schmidt (GRÜNE), Sprecher für [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Im Rahmen der Mobilitätswende müssen Fußgänger*innen und ihre Sicherheit im Verkehr stärker berücksichtigt werden. Ein gemeinsamer Antrag von GRÜNEN und SPD greift dieses Thema auf. Er wurde im Mai von der Bezirksversammlung Hamburg-Nord beschlossen. Künftig soll das Bezirksamt bei Verkehrsplanungen prüfen, ob Einmündungen in Vorfahrtstraßen als Gehwegüberfahrten realisiert werden können.</strong></p>



<p><strong>Thorsten Schmidt (GRÜNE)</strong>, Sprecher für Mobilität:&nbsp;<em>„</em><em>Dass Fußgänger*innen Kfz-Fahrbahnen überqueren müssen, ist nicht naturgegeben &#8211; diese Regel haben Menschen gemacht. Es ist daher ebenso möglich, dieses Prinzip umzudrehen: Dass Autos Fußwege überqueren müssen, um von A nach B zu kommen. Für Menschen mit Rollator entfallen so Stolperkanten an den Bordsteinen, außerdem entfällt die Wartezeit, da Autos den Fußgänger*innen an Gehwegüberfahren Vorfahrt gewähren müssen. Uns GRÜNEN ist wichtig, dass unsere Gesellschaft die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer*innen ernst nimmt – auch derjenigen, die zu Fuß unterwegs sind!&#8220;</em><em></em></p>



<p><strong>Thomas Domres (SPD)</strong>, Mitglied der Bezirksversammlung:&nbsp;<em>„</em><em>Wir versuchen mit unserem Antrag, den Blick der Verkehrsplanung zu weiten und den Fußgängern mehr Rechte zu geben.&nbsp;</em><em>Der beschlossene Antrag ist ein erster Schritt, um unsere Wohnquartiere verkehrspolitisch neu aufzustellen. Künftig sollen alle, die zu Fuß gehen, in ihrem Wohnviertel den absoluten Vorrang haben. Sie sollen sicher und komfortabel ihrer Wege gehen können.&nbsp;</em><em>Das führt zu mehr Sicherheit und damit auch zu mehr Lebensqualität für die Anwohner.“</em><em></em></p>



<p><strong><u>Hintergrund</u></strong></p>



<p>Bei der Planung bestehender Straßen stand oft die Fortbewegung mit Kraftfahrzeugen, insbesondere zu Lasten von Fußgänger*innen, im Vordergrund. Dementsprechend wird selbst in Wohngebieten häufig dem rollenden Verkehr Vorzug eingeräumt. Hier braucht es ein Umdenken. Fußgänger*innen müssen etwa bei Querungen regelmäßig den für sie gedachten Straßenbereich verlassen und die Fahrbahn betreten. Gehwegüberfahrten drehen dies um, indem sie die Fahrbahn unterbrechen und Fahrzeuge damit einen Fußweg kreuzen müssen. Der Fußverkehr wird dadurch bevorrechtigt. Gleichzeitig machen Gehwegüberfahrten die Fortbewegung für Menschen mit Handicap leichter und erhöhen damit allgemein Sicherheit und Komfort für die gefährdetsten Verkehrsteilnehmer*innen. Aus diesem Grund soll dieses bereits vorhandene Instrument für die sicherere Straßengestaltung dort, wo es möglich ist, regelmäßig angewendet werden.</p>



<p>Den beschlossenen Antrag finden Sie <a href="https://spdfraktionnord.de/wp-content/uploads/2022/06/Gehwegueberfahrten_22051210.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img decoding="async" fetchpriority="high" width="300" height="169" src="https://spdfraktionnord.de/wp-content/uploads/2022/06/Hegestrasse_Ueberweg_Erhoeht_200022-300x169.jpg" alt="" class="wp-image-1783" srcset="https://spdfraktionnord.de/wp-content/uploads/2022/06/Hegestrasse_Ueberweg_Erhoeht_200022-300x169.jpg 300w, https://spdfraktionnord.de/wp-content/uploads/2022/06/Hegestrasse_Ueberweg_Erhoeht_200022-1024x576.jpg 1024w, https://spdfraktionnord.de/wp-content/uploads/2022/06/Hegestrasse_Ueberweg_Erhoeht_200022-768x432.jpg 768w, https://spdfraktionnord.de/wp-content/uploads/2022/06/Hegestrasse_Ueberweg_Erhoeht_200022-1536x864.jpg 1536w, https://spdfraktionnord.de/wp-content/uploads/2022/06/Hegestrasse_Ueberweg_Erhoeht_200022.jpg 2000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption>Beim Gymnasium Eppendorf gibt es bereits seit längerem einen erhöhten Fußgängerüberweg, hier mit einem Zebrastreifen und sogenannten &#8222;Haifischzähnen&#8220; kombiniert. Der Beschluss der Bezirksversammlung sieht vor, an Einmündungen solche Erhöhungen, die zu einem durchgängigen Gehweg und zu Vorrang für Fußgänger*innen führen, regelhaft zu prüfen.</figcaption></figure>
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		<title>Wie kann der Wanderweg an der Tarpenbek in Langenhorn dauerhaft gesichert werden?  Bezirksversammlung leitet Voruntersuchung ein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SPDFraktionNord]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Sep 2021 11:42:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anträge]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg-Nord]]></category>
		<category><![CDATA[Langenhorn]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel]]></category>
		<category><![CDATA[FOLAG]]></category>
		<category><![CDATA[Martina Schenkewitz]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrssicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderweg Tarpenbek]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit Jahrzehnten wird der schmale Weg entlang der Tarpenbek von Radfahrenden, Fußgänger*innen und Wanderlustigen genutzt. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und eine weitere Nutzung möglich zu machen, muss der Weg jetzt neu gestaltet werden. Der Regionalausschuss hatte sich für eine gewässernahe Variante in Anlehnung an den heutigen Wegeverlauf ausgesprochen. Auf Initiative von GRÜNEN und SPD [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Seit Jahrzehnten wird der schmale Weg entlang der Tarpenbek von Radfahrenden, Fußgänger*innen und Wanderlustigen genutzt. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und eine weitere Nutzung möglich zu machen, muss der Weg jetzt neu gestaltet werden. Der Regionalausschuss hatte sich für eine gewässernahe Variante in Anlehnung an den heutigen Wegeverlauf ausgesprochen. Auf Initiative von GRÜNEN und SPD beauftragte die Bezirksversammlung nun das Bezirksamt, die Finanzierbarkeit zu prüfen.</strong></p>



<p>In der letzten Sitzung des Regionalausschusses Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Langenhorn-Alsterdorf-Groß Borstel hatte das Bezirksamt eine Studie mit Machbarkeitsuntersuchungen zu drei beispielhaften Wegeverläufen des Wanderweges zwischen Tarpen und Suckweg vorgestellt. Ein Verlauf, der sich weitestgehend am vorhandenen Weg orientiert, wurde dabei mehrheitlich unterstützt.&nbsp;</p>



<p><strong>Timo B. Kranz</strong>&nbsp;(GRÜNE), Fraktionsvorsitzender:&nbsp;<em>„Der Wanderweg an der Tarpenbek liegt den Menschen und mir als Langenhorner auch persönlich sehr am Herzen. Deshalb wünschen wir uns für die zwingend notwendige Neuplanung einen Wegeverlauf, der sich an der ursprünglichen Strecke orientiert, aber auch Raum für eine ökologische Verbesserung des Bachlaufs bietet.<br>Im ersten Schritt wird jetzt die Finanzierbarkeit der Maßnahme geprüft, denn aus eigenen Mitteln kann der Bezirk den Bau nicht umsetzen. Danach können wir in die konkrete Planung einsteigen, die dann selbstverständlich wieder im Regionalausschuss vorgestellt und dort mit Bürger*innen diskutiert wird.“</em></p>



<p><strong>Martina Schenkewitz</strong> (SPD), Sprecherin im Regionalausschuss:<em> „Den Wunsch der Langenhorner Bürger*innen und Nutzer*innen des Tarpenbekweges, diesen dauerhaft und ohne Verbotsschilder oder anderen temporären Maßnahmen benutzen zu können, sind wir gerne gefolgt. Aus den 3 uns vorgestellten machbaren Varianten, haben wir die favorisiert, die den Vorstellungen der Bürger*innen entsprachen, so entstand der Antrag von GRÜNEN und SPD für die Bezirksversammlung. Wir hoffen nun auf Mittel aus dem Haushalt der Stadt, damit es endlich weitergeht.<br>Bei einem positiven Bescheid unseres Antrags, wäre zudem die seit 2016 geforderte Weiterführung des von/nach Norderstedt führenden Tarpenbekweges sinnvoll und eine echte Bereicherung. Den Weg so zu lassen wie er ist, wäre eine klare Ausgrenzung von mobil eingeschränkten Menschen und ist somit keine Option für die Zukunft. Das Ziel muss doch sein, wenn dann ein Weg für Alle, inklusive des Schutzes von Flora und Fauna und der Tarpenbek. Wie eine Planung dann konkret aussehen wird, werden wir dann im Regionalausschuss vorgestellt bekommen und zusammen mit den Bürger*innen diskutieren.“</em></p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img decoding="async" width="211" height="300" src="https://spdfraktionnord.de/wp-content/uploads/2021/09/Tarpenbek-Wanderweg-SchildFahrradumleitung_200024-211x300.jpg" alt="" class="wp-image-1558" srcset="https://spdfraktionnord.de/wp-content/uploads/2021/09/Tarpenbek-Wanderweg-SchildFahrradumleitung_200024-211x300.jpg 211w, https://spdfraktionnord.de/wp-content/uploads/2021/09/Tarpenbek-Wanderweg-SchildFahrradumleitung_200024-720x1024.jpg 720w, https://spdfraktionnord.de/wp-content/uploads/2021/09/Tarpenbek-Wanderweg-SchildFahrradumleitung_200024-768x1092.jpg 768w, https://spdfraktionnord.de/wp-content/uploads/2021/09/Tarpenbek-Wanderweg-SchildFahrradumleitung_200024-1080x1536.jpg 1080w, https://spdfraktionnord.de/wp-content/uploads/2021/09/Tarpenbek-Wanderweg-SchildFahrradumleitung_200024.jpg 1440w" sizes="(max-width: 211px) 100vw, 211px" /></figure>



<p><strong>Hintergrund</strong>:<br>Der Wanderweg an der Tarpenbek zwischen Tarpen und Suckweg musste in der Vergangenheit immer wieder gesperrt werden, weil die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet werden konnte. Aktuell ist der Weg provisorisch freigegeben, dies kann sich aber jederzeit mit dem nächsten Starkregen wieder ändern. Die jetzt anstehende Umgestaltung des Wegeverlaufs soll mit einer Renaturierung des Baches einhergehen. Auch der Hochwasserschutz ist für die Anlieger*innen ein wichtiger Aspekt. <br>In dem von der Bezirksversammlung bevorzugten Wegeverlauf orientiert sich der Wanderweg auf 951 Metern weitgehend entlang der ursprünglichen Strecke. Der bisher teilweise schmale Pfad soll auf drei Meter Breite barrierefrei ausgebaut werden, damit sich Fußgänger*innen und Radfahrende nicht in die Quere kommen. Die Kosten für den gesamten Umbau inklusive Renaturierung und Grunderwerb werden auf rund 1,2 Millionen Euro geschätzt. <br></p>



<p>Hier finden Sie den Antrag: <a href="https://spdfraktionnord.de/wp-content/uploads/2021/09/Tarpenbek.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wanderweg Tarpenbek</a></p>
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