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Kunstwerk in Barmbek schafft Geschichtsbewusstsein

Bildinstallation von Werner Krömeke wurde fertigestellt

Wie sah die Arbeitswelt zu Beginn der Industralisierung aus?  Diese Frage hat sich der Künstler Werner Krömeke letztes Jahr gestellt, als er sich beim Museum der Arbeit in Barmbek die alten Gebäude anschaute. So kam ihm die Idee, ein Kunstwerk zu installieren, welches die Arbeitswelt aus dem 19. Jahrhundert zeigt. Im September letzten Jahres hat die Bezirksversammlung Hamburg-Nord beschlossen, den Künstler finanziell bei seinem Projekt zu unterstützen.

Mittlerweile schmückt das Kunstwerk den Eingangsbereich und ein weiteres Fenster des alten Kesselhauses der ehemaligen New-York-Hamburger Gummi Waaren Compagnie AG. Ab 1850 war die riesige Fabrik ein Motor der frühen Industrialisierung in Hamburg. Aus dem neuen Werkstoff Kautschuk entstanden hier Reifen, Stiefel, Kämme und vieles mehr. Die sogenannten Kesselhäuser brauchte man, um die verschiedenen Maschinen der Gummi-Produktion anzutreiben. Am Anfang wurde dabei mit Kohle Wasserdampf erzeugt. Mit lebensgroßen historischen Fotografien macht Werner Krömekes Installation nun die Arbeitswelt von damals am Originalschauplatz anschaulich.

Rüdiger Wendt, Bezirksabgeordneter aus Barmbek und Regionalsprecher, dazu:
„Ich freue mich, dass wir dazu beitragen konnten, ein weiteres Schmuckstück auf dem Museumsgelände präsentieren zu können. Es gibt den Besuchern des Platzes einen kleinen Einblick in die Arbeitswelt zu Beginn der Industrialisierung.“

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