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Sozialausschuss unterstützt Stadtteilgesundheitszentrum auf dem Dulsberg

Der Sozialausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Nord hat sich auf Initiative der LINKEN in einem interfraktionellen Antrag am 11. März 2021 einstimmig für ein Stadtteilgesundheitszentrum auf dem Dulsberg ausgesprochen. Der entsprechende Antrag wurde gestern im Hauptausschuss angenommen. Die Bezirksamtsleitung ist nun aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass im Bezirk Hamburg-Nord – vorzugsweise auf dem Dulsberg – ein neues interdisziplinäres Stadtteilgesundheitszentrum entsteht.

Alle Fraktionen engagierten sich in der Erarbeitung des Antrags und unterstützen die Bestrebungen, eines von sieben lokalen Gesundheitszentren in Hamburg auf dem Dulsberg zu errichten. Grundlage ist eine Förderrichtlinie der Gesundheitsbehörde, die eine jährliche Förderung von 100.000,- Euro und eine halbe Stelle für Sozialberatung für drei Jahre vorsieht.

Die lokalen Gesundheitszentren vernetzen ärztliche Leistungen mit weiteren Unterstützungsangeboten, denn insbesondere für Patientinnen und Patienten in schwierigen Lebensverhältnissen kann die gesundheitliche Lage nicht allein durch Ärztinnen und Ärzte verbessert werden. Es fehlt oft schlicht die Zeit. Deshalb werden neben einer Arztpraxis und einer modernen Form der Gemeindeschwester auch Pflegedienste oder eine Sozialberatung integriert.

Auf dem Dulsberg haben Stadtteilrat und Stadtteilbüro sich sehr frühzeitig für ein lokales Gesundheitszentrum engagiert. „Wir haben bereits zahlreiche Anbieter von sozialen Dienstleistungen eingebunden und eine attraktive Immobilie in Aussicht. Knackpunkt ist und bleibt die Einbindung eines Hausarztes“, so Jürgen Fiedler aus dem Stadtteilbüro Dulsberg in seinem Bericht im Ausschuss.

„Wichtig ist uns, dass alle Fraktionen gemeinsam das Engagement auf dem Dulsberg unterstützen und insbesondere die Versorgung in der Prävention verbessern wollen. Den hierfür erforderlichen politischen Druck können wir so mit größerem Nachdruck ausüben“, freut sich der Ausschussvorsitzende Jan-Ole Werner.

Dino Ramm
(Die Linke)
Marcel Bulawa (GRÜNE Fraktion)Martina Schenkewitz (SPD)Dr. Petra Sellenschlo (CDU)Nele Bruns (FDP)

Der interfraktioneller Antrag ist als Anhang beigefügt oder kann wahlweise hier eingesehen werden: Antrag 

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