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	<title>Straßenumbenennung Archive - SPD</title>
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	<title>Straßenumbenennung Archive - SPD</title>
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		<title>Widerständlerin Traute Lafrenz statt Paul von Hindenburg: GRÜN-Rot schlägt Ehrung der Hamburger Weiße-Rose-Aktivistin vor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SPDFraktionNord]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2024 18:12:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>GRÜNE und SPD in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord schlagen vor, den Alsterdorfer und Groß Borsteler Teil der Hindenburgstraße nach Traute Lafrenz zu benennen. Die Hamburgerin spielte in der NS-Zeit eine entscheidende Rolle bei der Vernetzung zwischen dem Hamburger Zweig und den Münchner Mitgliedern der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ um Hans und Sophie Scholl. Die Hindenburgbrücke soll ebenfalls [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://spdfraktionnord.de/widerstaendlerin-traute-lafrenz-statt-paul-von-hindenburg-gruen-rot-schlaegt-ehrung-der-hamburger-weisse-rose-aktivistin-vor/">&lt;strong&gt;Widerständlerin Traute Lafrenz statt Paul von Hindenburg: GRÜN-Rot schlägt Ehrung der Hamburger Weiße-Rose-Aktivistin vor&lt;/strong&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://spdfraktionnord.de">SPD</a>.</p>
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<p><strong>GRÜNE und SPD in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord schlagen vor, den Alsterdorfer und Groß Borsteler Teil der Hindenburgstraße nach Traute Lafrenz zu benennen. Die Hamburgerin spielte in der NS-Zeit eine entscheidende Rolle bei der Vernetzung zwischen dem Hamburger Zweig und den Münchner Mitgliedern der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ um Hans und Sophie Scholl. Die Hindenburgbrücke soll ebenfalls ihren Namen tragen.<br>Der Winterhuder Teil soll komplett nach Otto Wels benannt werden – derzeit ist dies nur im Bereich des Stadtparks der Fall. Einen entsprechenden Antrag der Mehrheitsfraktionen berät die Bezirksversammlung am Donnerstag ab 18 Uhr in ihrer öffentlichen Sitzung.<br></strong><br><strong>Timo B. Kranz (GRÜNE), </strong>Fraktionsvorsitzender: <em>„Wir beenden mit der Benennung nach Traute Lafrenz nach nunmehr fast 100 Jahren endgültig das Kapitel ‚Hindenburg‘ im Straßenraum. Gerade jetzt, wo rechte und rechtsextreme Kreise offen nach der Macht greifen, ist es wichtig, Haltung zu zeigen. Mit unserem Vorschlag beziehen wir Stellung gegen Antisemitismus, Rassismus, Menschenfeindlichkeit und Nationalismus. Denn Hamburg ist eine weltoffene, engagierte Stadt, in der Vielfalt und der Schutz der Menschenrechte einen hohen Stellenwert habe. Mit Traute Lafrenz haben wir eine würdige Person gefunden, die heutigen und künftigen Generationen als gutes Vorbild dienen kann.“</em><br><br><strong>Lena Otto </strong>(SPD), Fraktionsvorsitzende: <em>„Dass so viele Vorschläge für die Umbenennung der Hindenburgstraße eingegangen sind, hat uns sehr gefreut. Mit Traute Lafrenz ehren wir eine außergewöhnliche NS-Widerstandskämpferin, die einen eindeutigen Gegensatz zu Hindenburg darstellt.<br>Durch die Verlängerung der Otto-Wels-Straße bis zum U-Bahnhof Alsterdorf schaffen wir auch mehr Sichtbarkeit für den mutigen Sozialdemokraten, der mit seiner beeindruckenden Rede gegen das Ermächtigungsgesetz 1933 für 13 lange Jahre die letzten freien Worte in einem deutschen Parlament sprach.“</em><br><br>Der Antrag wird in öffentlicher Sitzung der Bezirksversammlung am Donnerstag, 11.4.2024 ab 18 Uhr beraten.<br><br> <br><strong>Hintergrund</strong><br><br><strong>Traute Lafrenz </strong>besuchte in Hamburg die Lichtwarkschule (heute: Heinrich-Hertz-Schule). Sie war unter anderem mit ihrer Mitschülerin Margaretha Rothe Teil eines Widerstandskreises, der nach dem Krieg als Hamburger Zweig der Widerstandgruppe „ Weiße Rose“ bezeichnet wurde.<br>Im Mai 1941 ging Traute Lafrenz an die Universität München und lernte dort Christoph Probst und Hans Scholl kennen. Sie nahm an viele Gesprächen und Diskussionen der Widerstandsgruppe „ Weiße Rose“ teil, an denen auch Sophie Scholl beteiligt war, Die Freunde trafen sich im kleinen Kreis Gleichgesinnter, darunter auch Willi Graf, Raimund Samüller, Herbert Furtwängler, Alexander Schmorell, Christoph Probst.<br>Ab Sommer 1942 erschienen Flugblätter, die bei den Deutschen das Bewusstsein über die Unrechtmäßigkeit des NS Regimes und die Grausamkeit des Krieges wecken sollten. Traute Lafrenz sorgte mit für deren Verteilung. Und brachte im November 1942 das dritte Flugblatt der „Weißen Rose“ nach Hamburg Sie stellte mit ihren Informationen über die Münchner Widerstandsaktivitäten die Verbindung zwischen der Münchner „Weißen Rose“ und den Hamburger Aktivitäten her. Der Hamburger Kreis übernahm die Verteilung der Flugblätter von Hamburg aus auf ganz Norddeutschland.<br>Nachdem am 18. Februar 1943 Hans und Sophie Scholl beim Auslegen des 6. Flugblattes der Weißen Rose in der Münchner Universität verhaftet worden waren, warnte sie noch andere Mitglieder und beteiligte sich an der Säuberung von Scholls Wohnung von weiteren Beweisen gegen die Geschwister. Am 15. März 1943 wurde sie ebenfalls verhaftet und in der Folge zu einer zwölfmonatigen Zuchthausstrafe verurteilt. Nach ihrer Entlassung wurde sie erneut verhaftet. Sie kam in das Polizeigefängnis Hamburg-Fuhlsbüttel und geriet über Stationen in Cottbus und Leipzig-Meusdorf schließlich in das Zuchthaus St. Georgen in Bayreuth. Dort wurde sie am 15. April 1945 von amerikanischem Truppen befreit.<br>Nach Kriegsende nahm Traute Lafrenz das Medizinstudium wieder auf und zog 1947 in die USA, wo sie ihr Studium abschloss und 1949 den Arzt Vernon Page heiratete, mit dem sie vier Kinder bekam. Sie arbeitete von 1972 bis 1994 als Leiterin der heilpädagogischen Tagesschule „Esperanza“ für Kinder mit geistiger Behinderung. Nach ihrer Pensionierung lebte sie bis zu ihrem Tode mit ihrem Ehemann, der 1995 verstarb, in einem Haus neben dem ihrer Tochter Renee Meyer in South Carolina.<br>2009 wurde Lafrenz in Hamburg die Herbert-Weichmann-Medaille verliehen und 2019 der Bundesverdienstorden 1. Klasse. In der Pressemitteilung zur Verleihung heißt es:<br>„Traute Lafrenz Page gehörte zu den Wenigen, die angesichts der Verbrechen der Nationalsozialisten den Mut hatten, auf die Stimme ihres Gewissens zu hören und sich gegen die Diktatur und den Völkermord an den Juden aufzulehnen. Sie ist eine Heldin der Freiheit und der Menschlichkeit. Die bald Hundertjährige ist ein Vorbild für junge Menschen, sich auch heute für die Demokratie zu engagieren.“<br><br><strong>Paul von Hindenburg </strong>bekam bereits 1917 die Hamburger Ehrenbürgerschaft übertragen. Nachdem er zum Reichspräsidenten gewählt worden war, wurde von Hindenburg in Hamburg 1926 auch mit der Benennung einer Straße und einer Brücke im heutigen Bezirk Hamburg-Nord geehrt. Ein erster Versuch der Umbenennung scheiterte 1988 an der Ablehnung des Senatsamtes für Bezirksangelegenheiten. 2013 folgte ein Anlauf zur Aberkennung der Ehrenbürgerwürde und erneut zur Umbenennung der Hindenburgstraße. Letztlich wurde als Kompromiss die Umbenennung des südlichen, im Stadtpark gelegenen Teils in „Otto-Wels-Straße“ umgesetzt.</p>



<p>Beschlossener Antrag: <a href="https://sitzungsdienst-hamburg-nord.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1013918">Link</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://spdfraktionnord.de/widerstaendlerin-traute-lafrenz-statt-paul-von-hindenburg-gruen-rot-schlaegt-ehrung-der-hamburger-weisse-rose-aktivistin-vor/">&lt;strong&gt;Widerständlerin Traute Lafrenz statt Paul von Hindenburg: GRÜN-Rot schlägt Ehrung der Hamburger Weiße-Rose-Aktivistin vor&lt;/strong&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://spdfraktionnord.de">SPD</a>.</p>
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		<title>Keine Ehrung für von Hindenburg in Hamburg: Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord soll Umbenennung der Hindenburgstraße anstoßen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SPDFraktionNord]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jan 2024 15:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fraktionen von GRÜNEN, SPD und von DIE LINKE bringen bei der kommenden Sitzung der Bezirksversammlung Hamburg-Nord (25.1.2024) einen gemeinsamen Antrag ein, mit dem die Benennung der Hindenburgstraße und der Hindenburgbrücke nach dem ehemaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg beendet werden soll. Vor dem historischen Hintergrund und der politischen Rolle, die von Hindenburg bei der Wegbereitung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://spdfraktionnord.de/keine-ehrung-fuer-von-hindenburg-in-hamburg-die-bezirksversammlung-hamburg-nord-soll-umbenennung-der-hindenburgstrasse-anstossen/">&lt;strong&gt;Keine Ehrung für von Hindenburg in Hamburg: Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord soll Umbenennung der Hindenburgstraße anstoßen&lt;/strong&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://spdfraktionnord.de">SPD</a>.</p>
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<p><strong>Die Fraktionen von GRÜNEN, SPD und von DIE LINKE bringen bei der kommenden Sitzung der Bezirksversammlung Hamburg-Nord (25.1.2024) einen gemeinsamen Antrag ein, mit dem die Benennung der Hindenburgstraße und der Hindenburgbrücke nach dem ehemaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg beendet werden soll. Vor dem historischen Hintergrund und der politischen Rolle, die von Hindenburg bei der Wegbereitung der nationalsozialistischen Diktatur spielte, sei eine Ehrung seiner Persönlichkeit heute nicht angemessen. Stattdessen soll unter Beteiligung von Bürger*innen ein neuer Name für Straße und Brücke gefunden werden.<br><br></strong>Dazu erklären <strong>Timo B. Kranz </strong>(GRÜNE), <strong>Martina Schenkewitz </strong>(SPD) und <strong>Rachid Messaoudi </strong>(DIE LINKE):<br><em>&#8222;Hamburg muss endlich Schluss machen mit der Ehrung Hindenburgs. Wer den Nazis den Weg bereitet hat, kann nicht als Vorbild dienen. Gerade in einer Zeit, wo die Angriffe auf unsere Demokratie massiv zunehmen, ist es wichtig, klar Stellung für Freiheit und Solidarität zu beziehen &#8211; ob bei Demonstrationen, im Alltag oder auch bei Straßenbenennungen.<br>Wir wünschen uns eine starke Persönlichkeit als neue Namensgeber*in für Hindenburgstraße und Hindenburgbrücke. Sie soll unsere demokratischen Grundwerte verkörpern und uns als Beispiel für Engagement für unsere Gemeinschaft dienen können. Da Frauen nach wie vor bei Ehrungen im öffentlichen Raum deutlich unterrepräsentiert sind, hoffen wir auf viele gute Vorschläge von Bürger*innen dazu, welche verdienten weiblichen Persönlichkeiten geehrt werden könnten!“</em><br><br>Der Antrag wird in öffentlicher Sitzung der Bezirksversammlung am Donnerstag, 25.1.2024 ab 18 Uhr beraten.<br><br><br><strong>Hintergrund</strong><br>Paul von Hindenburg bekam bereits 1917 die Hamburger Ehrenbürgerschaft übertragen. Nachdem er zum Reichspräsidenten gewählt worden war, wurde von Hindenburg in Hamburg 1926 auch mit der Benennung einer Straße und einer Brücke im heutigen Bezirk Hamburg-Nord geehrt. Ein erster Versuch der Umbenennung scheiterte 1988 an der Ablehnung des Senatsamtes für Bezirksangelegenheiten. 2013 folgte ein Anlauf zur Aberkennung der Ehrenbürgerwürde und erneut zur Umbenennung der Hindenburgstraße. Letztlich wurde als Kompromiss die Umbenennung des südlichen, im Stadtpark gelegenen Teils in „Otto-Wels-Straße“ umgesetzt.<br><br>Mit dem eingebrachten Antrag soll die Ehrung von Hindenburg im Straßenraum von Hamburg nun endgültig beendet werden. Die damit verbundenen Änderungen bei Dokumenten für Anwohnende, Organisationen und Unternehmen sollen kostenfrei erfolgen. Darüber hinaus werden das Bezirksamt, die Kulturbehörde und das Staatsarchiv aufgefordert, im Zuge der Umbenennung an einer angemessenen Erklärung und Kontextualisierung dieses Vorgangs in Form von Informationstafeln oder -schildern zu arbeiten.<br><br>Beschlossener Antrag: <a href="https://sitzungsdienst-hamburg-nord.hamburg.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=1033144">Link</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://spdfraktionnord.de/keine-ehrung-fuer-von-hindenburg-in-hamburg-die-bezirksversammlung-hamburg-nord-soll-umbenennung-der-hindenburgstrasse-anstossen/">&lt;strong&gt;Keine Ehrung für von Hindenburg in Hamburg: Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord soll Umbenennung der Hindenburgstraße anstoßen&lt;/strong&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://spdfraktionnord.de">SPD</a>.</p>
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		<title>Erstmals in Hamburg: In Ohlsdorf sollen drei Straßen nach Opfern des kolonialen Unrechts und einem Widerstandskämpfer aus ehemals deutschen Kolonien benannt werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SPDFraktionNord]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 17:11:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[FOLAG]]></category>
		<category><![CDATA[Karin Ros]]></category>
		<category><![CDATA[Kolonialismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der zuständige Regionalausschuss hat in seiner Sitzung am 10.07.2023 auf Antrag der Fraktionen von GRÜNEN, SPD, DIE LINKE und FDP beschlossen, die Umbenennung von drei Straßen in Ohlsdorf vorzuschlagen. • Der Woermannsweg soll künftig Louisa-Kamana-Weg heißen• Der Woermannstieg soll den Namen Cornelius-Fredericks-Stieg erhalten• Der Justus-Strandes-Weg soll in Jagodja-Weg umbenannt werden. Die Vorschläge werden nun vom [&#8230;]</p>
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<p>Der zuständige Regionalausschuss hat in seiner Sitzung am 10.07.2023 auf Antrag der Fraktionen von GRÜNEN, SPD, DIE LINKE und FDP beschlossen, die Umbenennung von drei Straßen in Ohlsdorf vorzuschlagen.</p>



<p>• Der <strong>Woermannsweg</strong> soll künftig <strong>Louisa-Kamana-Weg</strong> heißen<br>• Der <strong>Woermannstieg</strong> soll den Namen <strong>Cornelius-Fredericks-Stieg</strong> erhalten<br>• Der <strong>Justus-Strandes-Weg</strong> soll in <strong>Jagodja-Weg</strong> umbenannt werden.</p>



<p>Die Vorschläge werden nun vom Staatsarchiv formal und inhaltlich geprüft und zur Entscheidungsfindung voraussichtlich im November der Senatskommission für Straßenbenennungen vorgelegt. Vorangegangen war eine mehrjährige teils intensive Diskussion über die Notwendigkeit einer Umbenennung und mögliche neue Namen.<br>Mit den nun gewählten Namen werden erstmals in Hamburg zwei Opfer des deutschen Kolonialismus und ein aus den ehemals deutschen Kolonien stammender Kämpfer gegen die Unterdrückung gewürdigt.</p>



<p>Dazu erklären die Fraktionen von GRÜNEN, SPD, DIE LINKE und FDP in Hamburg-Nord gemeinsam:</p>



<p><em>„Wir bedanken uns herzlich bei den Verbänden der Nachkommen der Kolonialisierten und der Opfer des Völkermordes sowie dem Arbeitskreis HAMBURG POSTKOLONIAL, von denen die Initiative zur Umbenennung ausging und allen, die sich an der Findung der neuen Namen beteiligt haben. Wir sind sehr froh, dass wir dazu beitragen können, dass bald rassistische Kolonialverbrecher nicht mehr mit Straßennamen geehrt werden und sie nicht mehr von Rechten für ihre ideologische Umdeutung missbraucht werden können. Es ist gut, dass das Ohlsdorfer Stadtteilbild der Vielfalt, der Willkommenskultur, dem Demokratie- und Rechtsverständnis unserer Gesellschaft nicht länger in eklatanter Weise widerspricht.<br>Dass vier von fünf Fraktionen den Antrag zur Umbenennung stellten, ist ein starkes Zeichen für den politischen Rückhalt dieses Antrages. Wir hoffen sehr, dass auch die restlichen kolonialbelasteten Straßen in anderen Stadtteilen umbenannt werden und wünschen den zuständigen Regionalausschüssen so engagierte Initiativen und Gruppen, wie wir sie zum Glück hier haben“.</em></p>



<p><strong>Für die GRÜNE Fraktion:</strong> Nadja Grichisch<br><strong>Für die SPD-Fraktion:</strong> Karin Ros<br><strong>Für die Fraktion DIE LINKE:</strong> Rachid Messaoudi<br><strong>Für die FDP-Fraktion:</strong> Robert Bläsing</p>



<p><strong>Hintergrund</strong><br>Kolonialismus gehört zur Geschichte Hamburgs und spiegelt sich deshalb auch im Stadtbild wider. Verstöße gegen universelle Menschenrechte können keinen Grund für Ehrungen in Form von Straßenbenennungen darstellen. 2016 machte der AK HAMBURG POSTKOLONIAL, damals in Zusammenarbeit mit der Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e. V., mit einer Veranstaltung im Grünen Saal auf kolonialbelastete Straßennamen im Stadtteil Ohlsdorf aufmerksam. Gefordert wurde, dass nicht aus der Perspektive der Täter, sondern aus der Perspektive der Opfer des kolonialen Unrechts oder der im antikolonialen Widerstand Kämpfenden geehrt und somit an die Geschichte aus deren Perspektive erinnert werden solle und folglich die Straßen umzubenennen seien. Ein entsprechender Antrag der Fraktion DIE LINKE fand damals noch keine Mehrheit.<br>Der AK HAMBURG POSTKOLONIAL, in dem auch Vertreter*innen der Schwarzen Communities und Verbände der Schwarzen Menschen und People of Color mitarbeiten, ließ nicht nach, es fanden weitere Aktionen im Stadtteil Ohlsdorf statt. 2019 unternahm die Fraktion DIE LINKE einen weiteren Versuch, eine Mehrheit für die Umbenennung der kolonialbelasteten Straßen zu erhalten. Dieser war erfolgreich, und so wurde einstimmig beschlossen, eine Umbenennung der Straßen Woermannsweg, Woermannstieg und Justus-Strandes-Weg vorzuschlagen. Nach positiver Rückmeldung durch das Staatsarchiv bzw. der zuständigen Behörde für Kultur und Medien rief der Regionalausschuss öffentlich dazu auf, Namensvorschläge einzureichen. Wichtig dabei war, dass die Geschichte durch einen dekolonialen Perspektivwechsel forterzählt werden sollte.<br>Eine öffentliche Sitzung des zuständigen Regionalausschusses in Ohlsdorf bot – coronabedingt erst am 17.04.2023 – die Möglichkeit, Vorschläge vorzustellen und zu diskutieren. Viele Menschen nutzten diese Gelegenheit.<br>Auf Grundlage dieser Sitzung berieten sich die Fraktionen von GRÜNEN, SPD, DIE LINKE und FDP und erarbeiteten einem gemeinsamen Antrag mit Vorschlägen für die künftigen Straßennamen.</p>
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		<title>Keine Ehrungen von Tätern des NS-Regimes: Umbenennung von Straßen mit belasteten Namensgebern kann beginnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SPDFraktionNord]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2022 19:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alsterdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Anträge]]></category>
		<category><![CDATA[Groß Borstel]]></category>
		<category><![CDATA[Langenhorn]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel]]></category>
		<category><![CDATA[FOLAG]]></category>
		<category><![CDATA[Karin Ros]]></category>
		<category><![CDATA[Martina Schenkewitz]]></category>
		<category><![CDATA[NS-belastete Straßennamen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hamburger Behörde für Kultur und Medien hat im März 2022 den Abschlussbericht der Expertenkommission zum Umgang mit NS-belasteten Straßennamen veröffentlicht und Handlungsempfehlungen ausgesprochen. In Hamburg-Nord sind sechs Straßen betroffen.Für den Regionalbereich Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Langenhorn-Alsterdorf-Groß Borstel (FOLAG) sind als NS-belastete Straßennamen identifiziert worden: Groß Borstel:&#160;&#160;&#160;&#160;Walter-Bärsch-Weg, StrüverwegAlsterdorf:&#160;&#160;&#160;&#160;Paul-Stritter-Brücke, Paul-Stritter-WegLangenhorn:&#160;&#160;&#160;&#160;Heynemannstraße, Oehleckerring, Theodor-Fahr-Straße Die Theodor-Fahr Straße soll nach der Empfehlung der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://spdfraktionnord.de/keine-ehrungen-von-taetern-des-ns-regimes-umbenennung-von-strassen-mit-belasteten-namensgebern-kann-beginnen/">Keine Ehrungen von Tätern des NS-Regimes: Umbenennung von Straßen mit belasteten Namensgebern kann beginnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://spdfraktionnord.de">SPD</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Hamburger Behörde für Kultur und Medien hat im März 2022 den Abschlussbericht der Expertenkommission zum Umgang mit NS-belasteten Straßennamen veröffentlicht und Handlungsempfehlungen ausgesprochen. In Hamburg-Nord sind sechs Straßen betroffen.<br></strong><br>Für den Regionalbereich Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Langenhorn-Alsterdorf-Groß Borstel (FOLAG) sind als NS-belastete Straßennamen identifiziert worden:</p>



<p><strong>Groß Borstel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</strong>Walter-Bärsch-Weg, Strüverweg<br><strong>Alsterdorf:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</strong>Paul-Stritter-Brücke, Paul-Stritter-Weg<br><strong>Langenhorn:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</strong>Heynemannstraße, Oehleckerring, Theodor-Fahr-Straße</p>



<p>Die Theodor-Fahr Straße soll nach der Empfehlung der Kommission durch ergänzende Informationen zum Namensgeber kritisch kontextualisiert werden. Alle anderen Straßen können umbenannt werden. Der Regionalausschuss FOLAG hatte bereits 2018 einstimmig einen umfangreichen Antrag zum Umgang mit NS-belasteten Straßennamen beschlossen, der nun umgesetzt werden kann. Dessen Umsetzung war bis zum Vorliegen der Kommissionsempfehlung zurückgestellt worden.</p>



<p>Die Empfehlung zur Umbenennung des Paul-Stritter-Wegs und der Paul-Stritter Brücke wurde durch die Kommission vorbehaltlich der Ergebnisse der noch laufenden Aufarbeitung ihrer NS-Geschichte durch die Evangelische Stiftung Alsterdorf (ESA) ausgesprochen.</p>



<p>Die Fraktionen im Regionalausschuss FOLAG erklären gemeinsam:&nbsp;<br>„Wir begrüßen als Regionalausschuss FOLAG das Ergebnis der Kommission zum Umgang mit NS-belasteten Straßennamen, diese Straßen entweder umzubenennen oder – in einem Fall – über die Kritik am Wirken des Namensgebers in der NS-Zeit vor Ort zu informieren.<br>Wir lehnen als Regionalausschuss die Ehrung von Tätern des NS-Regimes im öffentlichen Raum ab. Uns geht es nicht darum, die Namen der Täter zu vergessen, sondern sich kritisch mit deren Biografien auseinanderzusetzen, aus der Geschichte zu lernen und damit die Erinnerungskultur zu stärken und lebendig zu halten.<br>Unser Wunsch ist es, mit den neu zu benennenden Straßen nach Möglichkeit Widerstandskämpfer*innen gegen den Nationalsozialismus mit lokalem Bezug zu ehren. Bei der Namenssuche soll die Öffentlichkeit intensiv beteiligt werden.“</p>



<p>Hintergrund<br>Für die Namensfindung ist das Bezirksamt bereits in dem Antrag von 2018 (siehe Anlage) gebeten worden, öffentlich dazu aufzurufen, Namensvorschläge einzureichen. Die Beschlussfassung über die Namensgebung folgt anschließend in einer der Sitzungen des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel.</p>



<p>Für die GRÜNE Fraktion:    Nadja Grichisch, Timo Kranz<br>Für die SPD-Fraktion:    Martina Schenkewitz, Karin Ros<br>Für die CDU-Fraktion:    Martina Lütjens, Dr. Petra Sellenschlo<br>Für die FDP-Fraktion:    Ralf Lindenberg<br>Für die Fraktion DIE LINKE:    Angelika Traversin, Rachid Messaoudi</p>



<p>Den beschlossenen Antrag finden Sie <a href="https://spdfraktionnord.de/wp-content/uploads/2022/06/FOLAG_interfraktionell_WeitereNS-belasteteStrassennamen_Beschluss68.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>Den beschlossenen Antrag von 2018 finden Sie <a href="https://spdfraktionnord.de/wp-content/uploads/2022/06/FOLAG_NS_Namen_2018.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>Den Abschlussbericht der Kommission finden Sie <a href="https://www.hamburg.de/contentblob/15965308/42f8b816a275aabf9fe62f9e3f8a981a/data/empfehlungen-kommission-ns-belastete-strassennamen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://spdfraktionnord.de/keine-ehrungen-von-taetern-des-ns-regimes-umbenennung-von-strassen-mit-belasteten-namensgebern-kann-beginnen/">Keine Ehrungen von Tätern des NS-Regimes: Umbenennung von Straßen mit belasteten Namensgebern kann beginnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://spdfraktionnord.de">SPD</a>.</p>
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