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	<title>Straßenumbenennung &#8211; SPD</title>
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		<title>Erstmals in Hamburg: In Ohlsdorf sollen drei Straßen nach Opfern des kolonialen Unrechts und einem Widerstandskämpfer aus ehemals deutschen Kolonien benannt werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SPDFraktionNord]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 17:11:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[FOLAG]]></category>
		<category><![CDATA[Karin Ros]]></category>
		<category><![CDATA[Kolonialismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Straßenumbenennung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der zuständige Regionalausschuss hat in seiner Sitzung am 10.07.2023 auf Antrag der Fraktionen von GRÜNEN, SPD, DIE LINKE und FDP beschlossen, die Umbenennung von drei Straßen in Ohlsdorf vorzuschlagen. • Der Woermannsweg soll künftig Louisa-Kamana-Weg heißen• Der Woermannstieg soll den Namen Cornelius-Fredericks-Stieg erhalten• Der Justus-Strandes-Weg soll in Jagodja-Weg umbenannt werden. Die Vorschläge werden nun vom [&#8230;]]]></description>
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<p>Der zuständige Regionalausschuss hat in seiner Sitzung am 10.07.2023 auf Antrag der Fraktionen von GRÜNEN, SPD, DIE LINKE und FDP beschlossen, die Umbenennung von drei Straßen in Ohlsdorf vorzuschlagen.</p>



<p>• Der <strong>Woermannsweg</strong> soll künftig <strong>Louisa-Kamana-Weg</strong> heißen<br>• Der <strong>Woermannstieg</strong> soll den Namen <strong>Cornelius-Fredericks-Stieg</strong> erhalten<br>• Der <strong>Justus-Strandes-Weg</strong> soll in <strong>Jagodja-Weg</strong> umbenannt werden.</p>



<p>Die Vorschläge werden nun vom Staatsarchiv formal und inhaltlich geprüft und zur Entscheidungsfindung voraussichtlich im November der Senatskommission für Straßenbenennungen vorgelegt. Vorangegangen war eine mehrjährige teils intensive Diskussion über die Notwendigkeit einer Umbenennung und mögliche neue Namen.<br>Mit den nun gewählten Namen werden erstmals in Hamburg zwei Opfer des deutschen Kolonialismus und ein aus den ehemals deutschen Kolonien stammender Kämpfer gegen die Unterdrückung gewürdigt.</p>



<p>Dazu erklären die Fraktionen von GRÜNEN, SPD, DIE LINKE und FDP in Hamburg-Nord gemeinsam:</p>



<p><em>„Wir bedanken uns herzlich bei den Verbänden der Nachkommen der Kolonialisierten und der Opfer des Völkermordes sowie dem Arbeitskreis HAMBURG POSTKOLONIAL, von denen die Initiative zur Umbenennung ausging und allen, die sich an der Findung der neuen Namen beteiligt haben. Wir sind sehr froh, dass wir dazu beitragen können, dass bald rassistische Kolonialverbrecher nicht mehr mit Straßennamen geehrt werden und sie nicht mehr von Rechten für ihre ideologische Umdeutung missbraucht werden können. Es ist gut, dass das Ohlsdorfer Stadtteilbild der Vielfalt, der Willkommenskultur, dem Demokratie- und Rechtsverständnis unserer Gesellschaft nicht länger in eklatanter Weise widerspricht.<br>Dass vier von fünf Fraktionen den Antrag zur Umbenennung stellten, ist ein starkes Zeichen für den politischen Rückhalt dieses Antrages. Wir hoffen sehr, dass auch die restlichen kolonialbelasteten Straßen in anderen Stadtteilen umbenannt werden und wünschen den zuständigen Regionalausschüssen so engagierte Initiativen und Gruppen, wie wir sie zum Glück hier haben“.</em></p>



<p><strong>Für die GRÜNE Fraktion:</strong> Nadja Grichisch<br><strong>Für die SPD-Fraktion:</strong> Karin Ros<br><strong>Für die Fraktion DIE LINKE:</strong> Rachid Messaoudi<br><strong>Für die FDP-Fraktion:</strong> Robert Bläsing</p>



<p><strong>Hintergrund</strong><br>Kolonialismus gehört zur Geschichte Hamburgs und spiegelt sich deshalb auch im Stadtbild wider. Verstöße gegen universelle Menschenrechte können keinen Grund für Ehrungen in Form von Straßenbenennungen darstellen. 2016 machte der AK HAMBURG POSTKOLONIAL, damals in Zusammenarbeit mit der Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e. V., mit einer Veranstaltung im Grünen Saal auf kolonialbelastete Straßennamen im Stadtteil Ohlsdorf aufmerksam. Gefordert wurde, dass nicht aus der Perspektive der Täter, sondern aus der Perspektive der Opfer des kolonialen Unrechts oder der im antikolonialen Widerstand Kämpfenden geehrt und somit an die Geschichte aus deren Perspektive erinnert werden solle und folglich die Straßen umzubenennen seien. Ein entsprechender Antrag der Fraktion DIE LINKE fand damals noch keine Mehrheit.<br>Der AK HAMBURG POSTKOLONIAL, in dem auch Vertreter*innen der Schwarzen Communities und Verbände der Schwarzen Menschen und People of Color mitarbeiten, ließ nicht nach, es fanden weitere Aktionen im Stadtteil Ohlsdorf statt. 2019 unternahm die Fraktion DIE LINKE einen weiteren Versuch, eine Mehrheit für die Umbenennung der kolonialbelasteten Straßen zu erhalten. Dieser war erfolgreich, und so wurde einstimmig beschlossen, eine Umbenennung der Straßen Woermannsweg, Woermannstieg und Justus-Strandes-Weg vorzuschlagen. Nach positiver Rückmeldung durch das Staatsarchiv bzw. der zuständigen Behörde für Kultur und Medien rief der Regionalausschuss öffentlich dazu auf, Namensvorschläge einzureichen. Wichtig dabei war, dass die Geschichte durch einen dekolonialen Perspektivwechsel forterzählt werden sollte.<br>Eine öffentliche Sitzung des zuständigen Regionalausschusses in Ohlsdorf bot – coronabedingt erst am 17.04.2023 – die Möglichkeit, Vorschläge vorzustellen und zu diskutieren. Viele Menschen nutzten diese Gelegenheit.<br>Auf Grundlage dieser Sitzung berieten sich die Fraktionen von GRÜNEN, SPD, DIE LINKE und FDP und erarbeiteten einem gemeinsamen Antrag mit Vorschlägen für die künftigen Straßennamen.</p>
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		<title>Keine Ehrungen von Tätern des NS-Regimes: Umbenennung von Straßen mit belasteten Namensgebern kann beginnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[SPDFraktionNord]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2022 19:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alsterdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Anträge]]></category>
		<category><![CDATA[Groß Borstel]]></category>
		<category><![CDATA[Langenhorn]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel]]></category>
		<category><![CDATA[FOLAG]]></category>
		<category><![CDATA[Karin Ros]]></category>
		<category><![CDATA[Martina Schenkewitz]]></category>
		<category><![CDATA[NS-belastete Straßennamen]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenumbenennung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Hamburger Behörde für Kultur und Medien hat im März 2022 den Abschlussbericht der Expertenkommission zum Umgang mit NS-belasteten Straßennamen veröffentlicht und Handlungsempfehlungen ausgesprochen. In Hamburg-Nord sind sechs Straßen betroffen.Für den Regionalbereich Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Langenhorn-Alsterdorf-Groß Borstel (FOLAG) sind als NS-belastete Straßennamen identifiziert worden: Groß Borstel:&#160;&#160;&#160;&#160;Walter-Bärsch-Weg, StrüverwegAlsterdorf:&#160;&#160;&#160;&#160;Paul-Stritter-Brücke, Paul-Stritter-WegLangenhorn:&#160;&#160;&#160;&#160;Heynemannstraße, Oehleckerring, Theodor-Fahr-Straße Die Theodor-Fahr Straße soll nach der Empfehlung der [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Die Hamburger Behörde für Kultur und Medien hat im März 2022 den Abschlussbericht der Expertenkommission zum Umgang mit NS-belasteten Straßennamen veröffentlicht und Handlungsempfehlungen ausgesprochen. In Hamburg-Nord sind sechs Straßen betroffen.<br></strong><br>Für den Regionalbereich Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Langenhorn-Alsterdorf-Groß Borstel (FOLAG) sind als NS-belastete Straßennamen identifiziert worden:</p>



<p><strong>Groß Borstel:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</strong>Walter-Bärsch-Weg, Strüverweg<br><strong>Alsterdorf:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</strong>Paul-Stritter-Brücke, Paul-Stritter-Weg<br><strong>Langenhorn:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</strong>Heynemannstraße, Oehleckerring, Theodor-Fahr-Straße</p>



<p>Die Theodor-Fahr Straße soll nach der Empfehlung der Kommission durch ergänzende Informationen zum Namensgeber kritisch kontextualisiert werden. Alle anderen Straßen können umbenannt werden. Der Regionalausschuss FOLAG hatte bereits 2018 einstimmig einen umfangreichen Antrag zum Umgang mit NS-belasteten Straßennamen beschlossen, der nun umgesetzt werden kann. Dessen Umsetzung war bis zum Vorliegen der Kommissionsempfehlung zurückgestellt worden.</p>



<p>Die Empfehlung zur Umbenennung des Paul-Stritter-Wegs und der Paul-Stritter Brücke wurde durch die Kommission vorbehaltlich der Ergebnisse der noch laufenden Aufarbeitung ihrer NS-Geschichte durch die Evangelische Stiftung Alsterdorf (ESA) ausgesprochen.</p>



<p>Die Fraktionen im Regionalausschuss FOLAG erklären gemeinsam:&nbsp;<br>„Wir begrüßen als Regionalausschuss FOLAG das Ergebnis der Kommission zum Umgang mit NS-belasteten Straßennamen, diese Straßen entweder umzubenennen oder – in einem Fall – über die Kritik am Wirken des Namensgebers in der NS-Zeit vor Ort zu informieren.<br>Wir lehnen als Regionalausschuss die Ehrung von Tätern des NS-Regimes im öffentlichen Raum ab. Uns geht es nicht darum, die Namen der Täter zu vergessen, sondern sich kritisch mit deren Biografien auseinanderzusetzen, aus der Geschichte zu lernen und damit die Erinnerungskultur zu stärken und lebendig zu halten.<br>Unser Wunsch ist es, mit den neu zu benennenden Straßen nach Möglichkeit Widerstandskämpfer*innen gegen den Nationalsozialismus mit lokalem Bezug zu ehren. Bei der Namenssuche soll die Öffentlichkeit intensiv beteiligt werden.“</p>



<p>Hintergrund<br>Für die Namensfindung ist das Bezirksamt bereits in dem Antrag von 2018 (siehe Anlage) gebeten worden, öffentlich dazu aufzurufen, Namensvorschläge einzureichen. Die Beschlussfassung über die Namensgebung folgt anschließend in einer der Sitzungen des Regionalausschusses Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel.</p>



<p>Für die GRÜNE Fraktion:    Nadja Grichisch, Timo Kranz<br>Für die SPD-Fraktion:    Martina Schenkewitz, Karin Ros<br>Für die CDU-Fraktion:    Martina Lütjens, Dr. Petra Sellenschlo<br>Für die FDP-Fraktion:    Ralf Lindenberg<br>Für die Fraktion DIE LINKE:    Angelika Traversin, Rachid Messaoudi</p>



<p>Den beschlossenen Antrag finden Sie <a href="https://spdfraktionnord.de/wp-content/uploads/2022/06/FOLAG_interfraktionell_WeitereNS-belasteteStrassennamen_Beschluss68.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>Den beschlossenen Antrag von 2018 finden Sie <a href="https://spdfraktionnord.de/wp-content/uploads/2022/06/FOLAG_NS_Namen_2018.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>



<p>Den Abschlussbericht der Kommission finden Sie <a href="https://www.hamburg.de/contentblob/15965308/42f8b816a275aabf9fe62f9e3f8a981a/data/empfehlungen-kommission-ns-belastete-strassennamen.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a>.</p>
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